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Von Gerd Buchner (Rad-Magazin 1998)
Eine Paradebeispiel für Energieverschwendung beim Radfahren ist das Stampfen mit dem Mittelfuß oder den Fersen bei auswärts gedrehten Fußspitzen. (Sieht auch klasse aus, wo doch die Schuhabsätze dafür da sind, am Pedal einzurasten!)
Auf die Pedalachse gehört der Fußballen. Das wissen die meisten Radler, nur klappt es halt nicht immer, dass der Fuß dort bleibt, wo er bleiben soll. Eine bewährte Unterstützung bieten hier Fußhaken – in leicht „fußhabbare“ Kurzform oder in Langform, die man auch ohne Riemen fahren kann. Der Fuß rutscht nicht mehr nach vorn und es klappt immer öfter immer besser...
Einen besonders effizienten Krafteinsatz erreicht man mit dem „runden Tritt“: Da sich die Pedale auf einer Kreisbahn bewegen, ist die Kraftübetragung beim „nur nach unten treten“ nur am vorderen Punkt optimal, wenn nämlich der Kurbelarm in der Horizontalen steht! Ergo (nomisch) treten wir „rund“.
Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Ähnlichkeit der dadurch entstehenden Fußbewegung mit dem Bewegungsablauf beim Gehen.
Da unser Bewegungsablauf tatsächlich zum Gehen konstruiert ist (Rad– und Autofahrer vergessen das leicht), wird das Risiko wadenkrampfinduzierter Schlafstörungen durch einen „runden Tritt“ entscheidend gemindert.
Optimal wird das Ganze, wenn der „runden Tritt“ auf der Gegenseite von einem „runden Zug“ unterstützt wird. Das setzt allerdings Pedalhaken oder aber Spezialpedale und dann auch Spezialschuhe voraus.
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