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  LED ersetzt Halogenlampe  

 

Beleuchtung am Fahrrad immer perfekter

Was bei höherwertigen Fahrradrücklichtern schon seit einigen Jahren Standard ist, funktioniert jetzt auch bei Front-Scheinwerfern: Die Leuchtdiode, kurz LED (Licht emittierende Diode). Sie ist nun soweit entwickelt, dass sie die für einen Fahrradscheinwerfer vorgeschriebene Leistung bietet: 2,4 Watt bei geringen sechs Volt Spannung. Das erreichen die zu den Herbstmessen neu vorgestellten Modelle mit nur einer LED ohne Vergrößerungsglas davor, wie es noch bei den ersten batteriebetriebenen Modellen erforderlich war.

LED nicht kaputt zu kriegen

Die für den Fahrradbetrieb herausragenden Vorteile der LED sind ihre mechanische Robustheit und der niedrigere Energieverbrauch, weshalb sie für batteriebetriebene Leuchten so interessant sind. LED haben eine Lebensdauer von bis zu 100.000 Betriebsstunden. Glühlampen sind bereits nach 1000, Halogenlampen nach 2000 Stunden am Ende. Außerdem können LED nicht durchbrennen.

Im Gegensatz zu Glühlampen sind LED punktförmige Strahler. Deshalb mussten völlig neue Reflektoren entwickelt werden. Die beiden ersten Typen haben sich bereits im Test bewährt: der dynamobetriebenen DLumotec Topal von Busch + Müller (ab 59 Euro) und der Batteriescheinwerfer Power Opticube HL-EL500 G von Cateye (64 Euro). Weitere Hersteller haben ebenfalls LED-Scheinwerfer angekündigt, so dass die Käufer bald aus einem breiteren Angebot wählen lönnen.

DLumotec Topal
Weitere Information:
www.bumm.de

Besonders der DLumotec Topal setzt mit seiner breiten und gleichmäßigen Ausleuchtung bei minimalem Streulicht und weichen Hell-Dunkel-Übergängen einen neuen Maßstab - und das schon bei niedrigen Geschwindigkeiten. Den DLumotec gibt es auch mit Standlicht und Einschaltautomatik für Nabendynamos.

Nabendynamo beinahe Standard

Die leicht laufenden und geräuschlosen Nabendynamos sind bei Fahrrädern ab 500 Euro beinahe Standard. Shimano bietet außer den bewährten Modellen der HB-NX-Baureihe die neuen Modelle der DH-Baureihe an, die noch leichter laufen und inzwischen fast die Leistungen des weltweit führenden Modells SON von Schmidt Maschinenbau erreichen. Auch Sram hat jetzt mit dem i-light einen eigenen Nabendynamo im Programm. Wer lieber beim Seitenläuferdynamo bleiben will, fährt mit Busch + Müller Dymotec oder Axa HR Traction am besten. Wer viel auf unbeleuchteten Wegen unterwegs ist, hat mit der 12-Volt-Anlage von Busch + Müller das hellste und weiteste Licht.

Da in Deutschland auch jedes Teil der Fahrradbeleuchtung eine lichttechnische Prüfung bestehen und die Zulassung des Kraftfahrtbundesamtes haben muss, ist garantiert, dass die neuen Modelle die vorgeschriebene Lichtleistung und Lichtverteilung auf der Straße bieten. Die Zulassung ist zu erkennen an der eingeprägten K-Nummer mit Wellenlinie.

Quelle: FR / Peter Barzel

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