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Sei gestern früh sind sie unterwegs. Gut durchtrainiert, motiviert und mit Sinn fürs Schöne - fürs Münsterland: die Radlertruppe vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) aus Ratingen. Angeführt von Margarete Rademacher aus Nottuln. Und damit sind die „Profi-Strampler" in besten Händen. Denn die gelernte Gästeführerin für das Münsterland kennt jedes Pättken, jede idyllische Ecke, jeden schönen Biergarten und vor allem weiß sie eine Menge über die Historie der Höfe und Schlösser entlang der Route.
Keine Angst vor Muskelkater haben die Touren-Radfahrer vom Fahrradclub Ratingen. Gestern starteten sie von Schapdetten aus zu einer Fahrt durch das Münsterland, geleitet von der Expertin Margarete Rademacher (r.) aus Nottuln. Foto: Dieter Klein
Gerhard Filgers, Chef der Ratinger und damit Betreuer von rund 310 radelnden Mitgliedern, war mit seinen Freunden vom Verein schon im letzten Oktober drei Tage im Hotel „Zur alten Post" in Schapdetten - damals ohne Räder. Filgers: „Alle waren begeistert von der Unterkunft und dem Flair Schapdettens und seiner Umgebung. Dankbar ob der liebevollen Betreuung vor Ort."
Gästeführerin Margarete Rademacher hat für die Radwanderfreunde ein Traum-Programm zusammengestellt. Gestern, am Freitag, führte sie ihre Gäste per Rad über eine der schönsten Strecken des Münsterlandes, der so genannten „Droste"-Tour. Über Havixbeck zur Burg Hülshoff, dann Richtung Nienberge nach Rüschhaus, dem zweiten Wohnsitz der Droste. Zum Abschluss noch nach Hohenholte zum alten Stift und abends zurück. Insgesamt 45 Kilometer.
Am heutigen Samstag radeln alle über Buldern, Senden und Lüdinghausen zur Burg Vischering und anschließend zum Venner Moor. Der Sonntag wird „fromm" eingeplant. Die Tour geht zum Wallfahrtsort Eggerode.
Filgers: „Das Wetter scheint uns wohlgesonnen zu sein. Eins wissen wir aber schon jetzt: In jedem Fall werden wir diese Tour unserem Club als Empfehlungs-Reise im nächsten Jahr ausschreiben."
Westfäliche Nachrichten, 14.6.2003
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