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Sretan put / Gute ReiseEine Radreise durchs ehemalige JugoslawienSplitVon Vela Luka, am äußersten Zipfel Korćulas, nach Split ist die Fähre 4 Stunden unterwegs. Hat sie die Bucht verlassen, muss sie noch ein vorgelagertes Eiland umrunden. Dann nimmt das Schiff Kurs schnurstracks nach Norden. Backbord zieht das kompakte Vis vorbei. Zur Mitte der Fahrt wird Hvar angelaufen, ein anmutiges Städtchen am westlichen Ende der gleichnamigen Insel. Auf einem Hügel sitzt eine Zitadelle. Im Hafen knubbeln sich Touristenboote. Über ein Fallreep steigen Massen von Rucksacktouristen zu. Fahrzeuge werden nicht eingeladen. Dann durchfahren wir den schmalen Kanal zwischen den flachen Landzungen von Šolta und Brać. Der Blick fällt auf die gewaltige dinarische Gebirgskette. Rechts im Dunst der alpine Biokovo, wo auf einem der höheren Gipfel ein Fernsehturm ragt. In Abendlicht nähert sich Split als Hochhausstadt, als Ballung schimmernder Quader. 200.000 Menschen leben in der nach Zagreb größten Stadt Kroatiens. Mit gedämpfter Kraft laufen wir in den Hafen vor der Altstadt ein. Die Seefassade des römischen Palastes macht großen Eindruck, selbst wo die Palmen der Hafenpromenade die Sockelzone decken. Wie wird sie erst in der Dämmerstunde wirken, wenn die Lichterbahnen auf dem Meer schwimmen und über allem der angeleuchtete Turm der Kathedrale schwebt. Zwischen anderen Fähren legen wir an. Erst einmal runter vom Schiff. Erst einmal orientieren. [ Foto > ] Altstadt und PalastIch betrete die Altstadt durch den Einlass in der Mitte der Hafenfront und bin ganz verdutzt, keine römische Ordnung im Straßensystem vorzufinden. Die Gassen verzweigen sich mittelalterlich verwinkelt. Die Ursache meiner Fehlorientierung: Der Diokletianpalast nimmt nur die Hälfte der Uferfassade ein. Der Haupteingang zur Altstadt befindet sich genau an der Ecke der ehemaligen Westmauer, über die hinaus sich die Stadt im Mittelalter verdoppelte. Man betritt hier also die mittelalterlichen „Neustadt“ und gelangt nach wenigen Schritten zum Hauptplatz, volkstümlich „Pjazza“, offiziell „Narodni Trg“ (Volksplatz), mit dem gotischen Stadthaus als architektonischem Blickfang. Davor, daneben und vis à vis haben sich unter Sonnenschirmen Freiluftlokale ausgebreitet. Der Platz ist die Schnittstelle zwischen den beiden Hälften der Altstadt und entsprechend belebt. [ Foto > ] Wendet man sich nach rechts, gelangt man durch das mehrfach veränderte „Eiserne Tor“ (Porta Ferrea) in den römischen Bezirk. Das Stadtwappen von Split, am Stadthaus eingelassen, zeigt erstaunlicher Weise das genaue Aussehen der römischen Tore: Der hohe Torbogen ist von dreigeschossigen Achtecktürmen flankiert, die Türme der Mauer sind rechteckig. Über Mauer und Türmen ein Kranz mittelalterlich gekerbter Zinnen. Der breite Weg, der Dekumanus der Römer, zwischen dem „eisernen“ Westtor und dem „silbernen“ Osttor schneidet den Palastbezirk in zwei Teile. Rechts, zum Meer hin, der Bereich des Kaisers. Zur Linken befanden sich die beiden Wohnkomplexe für Militär und Dienerschaft. Als im 7. Jahrhundert Awaren und Slawen eindrangen und das nahe Salona zerstörten (die Ruinen sind noch zu besichtigen), verschanzten sich die Flüchtlinge innerhalb der Palastmauern. So wurde aus dem Ruhesitz eines römischen Kaisers rasch die mittelalterliche Stadt Split, in der bald auch ein Erzbischof residierte. Die dem rechten Winkel verpflichtete römische Anlage wurde kleinräumig durchmauert, überbaut und verändert. Praktisch überall trifft man auf antike Mauern und Steine. In der Krise des 3. Jahrhunderts hatte Diokletian das brüchige römische Reich noch einmal geordnet und indirekt dessen 1000 Jahre währende weitere Existenz als Oströmisches Reich mit der Hauptstadt Byzanz in die Wege geleitet. Als Heerführer von seinen Truppen zum Kaiser erhoben war er zunächst nur eine weitere Figur in der Reihe der meist kurzlebigen „Soldatenkaiser“. Doch festigte sich seine Herrschaft mit außen- und innenpolitischen Erfolgen und auf der Basis wirtschaftlicher Reformen. Die Grenze an Rhein und Donau und am Euphrat stabilisierte er in Kämpfen gegen Alemannen, Sarmaten und Perser. Ein Aufstand in Ägypten wurde niedergeworfen. Im Innern etablierte er die „Tetrarchie“, die Gliederung der Diözesen wie der Staatsführung in vier Machtbereiche: zwei Augusti (der ranghöhere: Diokletian) und zwei Caesaren. Die Herrschaftsteilung sollte die Einheit des Reiches sicherstellen. Die Tetrarchen residierten in grenznahen Hauptstädten – darunter Trier. Rom und Italien wurden zunehmend bedeutungsloser. 305 dankte Diokletian als Augustus ab ein seltenes Beispiel freiwilligen, wenn auch durch schwere Krankheit bedingten Machtverzichts und zog sich in den noch nicht vollendeten Palast nahe Salona zurück, der Stadt, aus der er stammte. Man darf sich das Bauwerk keinesfalls als private Rentneroase vorstellen. Die Anlage folgt einem eindeutigen politischen Programm: der Repräsentation des Gott gleichgestellten Universalherrschers. Zur Hälfte der Dekumanus–Hauptstraße öffnet sich ein länglicher, von Säulen umstandener Platz, das „Perystil“. Dies ist der Vorhof zu den seitlich angeordneten religiösen Bezirken und zur eigentlichen Kaiservilla. Wendete man sich im Hof nach links, schritt man über eine breite Treppe hinauf zum Mausoleum der Kaisers. Durch die gegenüber liegende Pforte betrat man einen Tempelbezirk, beherrscht vom Tempel des Jupiter und flankiert von zwei kleineren Kultbauten. Vier Tempel also (das Mausoleum als herausragender), vier Herrscher (die Tetrarchen), vier Reichsteile. Die kosmische Zahl 4 als heiliges Symbol der vier Zeiten und der vier Grundelemente. Steht sie nicht auch für Gewalt und für Stillstand? Neue Analysen der historischen Quellen wie der Architektur werfen ein frisches Licht auf die Palastarchitektur. Beeinflusst von östlichen Formen der Monarchie wie des Glaubens wollte Diokletian offenbar einen neuen Kult des Kaisers als Gottheit einsetzten der Imperator als Jupiters Sohn. Im Zentrum des Reiches angesiedelt, mit die Ziel, die geistig-religiöse Einheit im Imperium zu festigen. Die rüde Verfolgung der Christen wie der Manichäer durch Diokletian fügt sich diesem Programm. Erst die schwere Erkrankung des Kaisers, die seine Abdankung veranlasste, ließ den Palast zum „Altersruhesitz“ werden.[1] Jupitertempel und Mausoleum treten uns heute in ihrer sorgfältig restaurierten christlichen Überformung entgegen. Im Tempel blieb das wundervolle Kassettengewölbe erhalten. Im Zentrum der Zelle steht der reliefgeschmückte, kreuzförmige Taufbrunnen. Der Bau diente lange als Baptisterium des Doms. Vor der Stirnwand überlebensgroß Johannes der Täufer, eine Bronzeskulptur des in Split allgegenwärtigen Ivan Meštrović. Im Mausoleum, einem von einer beeindruckenden Flachkuppel überwölbten Zentralbau, haben die Bischöfe bald die christliche Kathedrale eingerichtet. Der Marmorsarkophag des Christenverfolgers wurde entsorgt. Im Lauf der Jahrhunderte sammelte sich im römischen Gemäuer derart viel Kunstvolles an, dass der interessierte Tourist sich einer Führung anschließen oder einen kleinen Kunstführer erwerben sollte. Der Campanile, den man über dem Eingangsraum in die Höhe zog, ist nach wie vor die optische Dominante beim Blick auf die Altstadt. Die Stirnseite des Perystils, einer viersäuligen Tempelfront ähnlich, bildet den auf Zentralperspektive berechneten Eingang in Diokletians Privatgemächer. Zwischen den Mittelsäulen befand sich die Kaiserloggia, in der der Herrscher die Huldigung seiner Untertanen entgegennahm. Auch hier drängen sich Bezüge zum Gott-Kaiser-Kult auf.[2] Diokletians kaiserliche Gemächer nahmen das ganze südliche Palastviertel in der Höhe zweier monumentaler Etagen ein. Die Räume im Obergeschoss wurden im Lauf der Jahrhunderte durch wiederholtes Umbauen größtenteils vernichtet. Das Erdgeschoss dagegen, vom Volk „Diokletians Keller“ genannt, bildet eine düstere Unterwelt im Souterrain. Es trug als Subkonstruktion die Räume des Obergeschosses, denn das Gelände, auf dem der Palast steht, fällt zum Meer ab. Schon früh wurden die Kellergewölbe mit Bauschutt zugeschüttet. Als man sie nach 1945 freilegte und archäologisch untersuchte, fand man die Architektur in exzellenten Zustand vor. Lassen wir die Sonne fahren und steigen die steile Treppe unter Diokletians Kaiserloge hinab zur Unterwelt. Eine lange, dreischiffige Halle, die rund 8 Meter hohen Gewölbe von schweren Pfeilern getragen, führt auf einen hellen Torbogen zu, das „Seetor“ des Palastes, und ist eine Passage für Fußgänger. Zu beiden Seiten liegen an Verkaufsständen Schmuck und Kunsthandwerk aus. Die Gegenwart verblasst, wenn man sich vor der Meerespforte nach links oder rechts wendet in die mäßig beleuchteten Gewölbefluchten von der Größe je eines Fußballfeldes. Da ein Eintrittsgeld zu bezahlen ist, bleiben wir fast unter uns. Schwere, quadratische Pfeiler stützen unverputzte, aus Ziegel und Kalkstein geometrisch aufgemauerte Tonnen. Das Raumprogramm entspricht wie eine Blaupause der Belle Etage des Kaisers. Stockenden Atems durchwandern wir ein feucht-kühles, modriges Schattenreich: Audienzzimmer und Empfangssäle, Thermen und Speisesäle, Stätten privater Intimität wie imperialer Repräsentation. Die Damaligen, Baumeister und Handwerker, Diener, Sklavinnen, Soldaten, der unvermeidliche Hofstaat mit dem Kaiser schufen sich hier ihren eigenen Hades als düstere Kopie einer heiteren Lebenswelt, ganz ohne Pracht und doch grandios. Körperlos, der Zeit entrückt durchwehen sie seither als Nebelhauch die tagfernen Gemächer, empfindungslos gegenüber dem modernen Besucher, dem das Herz ein wenig lauter pocht und der ihrer dennoch nicht gewahr wird. [ Foto > ] Links das Meer, rechts die BergeIn und um Split herum gibt es keinen Camping. So mietete ich mich für 2 Nächte im Hotel „Globo“ ein, einem nagelneuen Bau in einem nagelneuen Geschäftsviertel, 10 Minuten Fußweg zur Altstadt. Das Rad parkte in einer Ecke der Empfangshalle unter dem wachen Auge der Rezeption. Aufsehen erregte ich damit erst, als ich zur Begleichung der Rechnung meine 200 Euro „Notreserve“ aus dem Sattelrohr hervorholte. Das Paket mit den beiden Transporttaschen, die ich vor 3 Wochen in Belgrad postlagernd aufgegeben hatte, wird mir beim zufällig in der Nähe des Hotels gelegenen adressierten Postamt ohne Brimborium ausgehändigt. Zwar hatte ich nie am Erfolg dieses Pakettransfers über eine junge, aber desto striktere Staatsgrenze gezweifelt. Als sich dann der Postbeamte mit meinem Paketschein hinter einem Regal niederbeugt, durchzuckt mich eine Sekunde lang doch der Zweifel, ob er nun mit Paket wieder auftauchen werde oder ohne. Am Morgen radle ich unter Tröpfeln zum Busbahnhof am Hafen und demontiere in aller Ruhe mein Velo. Der Bus kommt aus Franken. Der 1. Fahrer spricht perfekt fränkisch wie kroatisch und outet sich als begeisterter Mountainbiker. Der 2. Fahrer ist aus Sachsen importiert. Bis zum Abend, bis Rijeka folgen wir der dalmatischen Küstenstraße. Nur zwischen Trogir und Šibenik nehmen wir die Abkürzung über die Hochfläche. Danach fahren wir durch flaches Küstenland. Auf Backbord ziehen kleine und große Inseln vorüber, durch den schmalen Meereskanal vom Festland separiert. Der moderne Busbahnhof von Zadar liegt vor der Stadt. Auch hier steigen neue Fahrgäste zu. Im Hinterland haben sich Kriegsschäden erhalten. Die neue Autobahn Richtung Karlovac / Zagreb verlassen wir nach wenigen Kilometern und biegen auf die Küstenstraße ein, die sich knapp überm Meer an der Steilküste entlang windet. Ein idyllisches Traumsträßchen mit weiten Ausblicken, hin und wieder gesäumt von einigen Häuschen, die sich um eine winzige Bucht scharen. Meist hat sich dort ein Fischlokal angesiedelt, manchmal auch ein gartengroßer Camping. Da der Landstrich dünn besiedelt ist, fahren fast nur Touristenautos, darunter zahlreiche deutsche Wohnmobile auf dem Weg gen Süden. Die Rentner begeben sich offenbar in den „Herbsturlaub“. Die Straße wurde jüngst begradigt. Queren wir eine der kleinen Schluchten, kann man gut beobachten, wie sich das alte Sträßchen nach hinten zog, um dort in einer engen Kurve wieder nach vorn zu biegen. Die moderne Straße folgt auf einem hohen Steindamm nur noch einer leichte Krümmung. Auf Karlobag zu ist mir die Küste vertraut. Die hohe Bogenbrücke, die Pag ans Festland anschließt. Die von der Bora kahlgefegte kalksteinhelle Landseite der Insel, die als langgestreckter Elefantenrücken die Hänge des Velebitgebirges spiegelt. Vor zwei Jahren setze ich von dort mit der Fähre aufs Festland, kletterte 1000 Höhenmeter den Pass hoch und rollte hinab in die Lika nach Gospić. Dort traten mir zum ersten Mal die geballten Zerstörungen des Bürgerkriegs vor Augen: Dutzende Einschusslöcher an Wohnhäusern, weggesprengte Eckzimmer, ausgeräumte, ausgebrannte Ladenhöhlen, Wohnblocks mit kaputten Fenstern, in denen niemand mehr wohnt. Hier waren es serbische Menschen, die weg mussten. Wie hatte Adolf, der Pensionist aus Österreich, es am Ufer der Drina ausgedrückt: Ein wunderschönes Land, würde man nicht überall an das Schreckliche erinnert, das hier geschah. Die dalmatische Küste blieb von den Schrecknissen weitgehend verschont, sehen wir von Zadar und Dubrovnik ab. Es sind die Berge, die vor allem anderen ein reiches Biotop an Fehden und Brutalität bilden. Brutstätte des Türken– wie des Christenkampfes, nicht nur entlang der ehemaligen habsburgisch-osmanischen Militärgrenze. Seit je Heimat der Haiducken, der Outlaws im Hass auf jede staatliche, ja gesellschaftliche Ordnung. Lebensraum und Operationsbasis der Tito-Partisanen im letzten Weltkrieg wie ihrer innerjugoslawischen Kontrahenten. Eine bedrohliche, gewalttätige Umwelt reproduzierte sich in den Subjekten als friedlose, hassbereite Innenwelt, der Gewalttätigkeit als nächstliegende Handlungsoption galt. Selbst ein unschuldiger Ort wie das ethnografische Museum im Stadtpalast von Split liefert dafür Belege. Die Trachten der Küstenregion: Farbenfroh und heiter erinnern sie ein wenig an die schlichte Reformmode von 1900. Bei der Kleidung des Landesinnern fallen an den Männertrachten sofort die martialischen Züge auf: mit Fransen, Schnüren u.ä. stark betonte Oberkörper drängen zum Uniformhaften, Militärischen. Auch die Frauenkostüme wirken strenger und ernster als die lebensfrohen Blusen und Röcke von den Inseln. Solange namhafte Fußballclubs „Partizan“ oder „Hajduk“ heißen, kann man über das Hasspotential in den Tiefenschichten der ex-jugoslawischen Mentalitäten mutmaßen. Feinfühlige Zeitgenossen gaben sich schon früh keiner Verbrüderungsillusion hin. Eine Gänsehaut schwimmt mir jedes Mal über Arme und Schenkel, wenn ich den Bericht lese, den der Journalist István Eörsi von einem Treffen mit dem jugoslawischen Schriftsteller Danilo Kiš gibt: [ Foto > ] »Einmal fragte ich ihn Anfang der 80er Jahre in seiner Pariser Wohnung in der Rue Tesson 3-5, warum er denn nicht nach Belgrad zurückziehe, wo er doch dort so viele Freunde habe und solchen Respekt genieße. Er winkte nur ab und antwortete, daß er jeden Sommer einen Monat in einem Hotel in Dubrovnik verbringe, in der Gesellschaft von Freunden, doch es nach fünf Tagen dort kaum mehr aushalten könne und am liebsten sofort abreisen wolle, egal wohin, selbst in die Hölle. "Warum?" fragte ich verständnislos. "Dubrovnik ist doch wunderbar, ganz Jugoslawien ist herrlich, Tito ist gestorben, große Veränderungen sind zu erwarten..." Danilo schnitt mir das Wort ab: "Verstehe doch, ich kann es nicht aushalten, daß sie sich am liebsten gegenseitig umbringen möchten!" "Wer?" "Die Serben die Kroaten, die Kroaten die Serben, alle beide die Slowenen, und alle drei die Albaner." "Was redest Du da?" warf ich ein.«[3] Hinter Senj wird die Landschaft milder und der Bus kommt zügiger voran. In Rijeka ist er dann voll besetzt. Jetzt, wo wir das Mittelmeer verlassen, fängt es ordentlich zu regnen an. Bald ist es Nacht. [1] Antun Travirka, Split. Geschichte, Kultur, künstlerisches Erbe. Zadar 2000, S. 18. [2] „Diese feierlichen Anlässe [der Huldigung] hingen zweifellos mit dem Kult der kaiserlichen Gottheit zusammen, und es scheint unbestritten zu sein, daß der ganze Peristylkomplex gerade für den Bedarf des religiösen Rituals angelegt wurde, bei der der Kaiser seinen Untertanen als lebendiger Gott erschien, während sie ihm ihre Huldigung vermutlich auf dem Steinboden des Peristyls liegend darbrachten.“ Ebd. S. 29. [3] István Eörsi: Danilo und die Nation. >http://www.oeko-net.de/kommune/kommune8-97/AKIS8.html< 22.02.2004 zum Seitenanfang |
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© Joachim Gremm – Stand: 12/2004
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