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  Mit Ballons gegen Radwegparker  

  Gründung des ADFC Ratingen
  Für Radler gibt's kein schlechtes Wetter


Rheinische Post vom 24.8.1989

Rad- und Gehwegparker an den Pranger gestellt

Erfolgreiche Aktion des ADFC für freie Rad- und Fußwege

Mit Ballons gegen Radwegparker

Nicht nur für die Kinder war's ein Vergnügen. Hier werden die falsch parkenden Autos markiert, einige Tage später wurde dann "gepollert" (siehe unten).

Undankbar oder einfach nur zu bequem scheinen Ratingens Autofahrer zu sein; denn immer wieder stellen sie ihre Blechkarossen auf Rad- oder Gehwegen ab. „beliebt" sind die Düsseldorfer- und Grabenstraße sowie der Stadionring.

Nach einer erfolglosen Aktion 1988 schritten die Planer im Rathaus zu weiteren Taten. Mit Hilfe von Kindern -neben Radfahren und Mütter mit Kinderwagen besonders durch Falschparker betroffen wurden parkende Autos durch Luftballons weithin sichtbar gemacht. Denn die Restbreite reicht für sie oft nicht aus, um an den Wagen vorbeizukommen, so daß die „Verkehrsteilnehmer ohne Knautschzonen" auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

 

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Rheinische Post vom 8.9.1989

Poller als Schutz gegen Falschparker

Dem Falschparken auf der Düsseldorfer Straße wird ein Riegel vorgeschoben.

Pollern am Radweg

Drei Aktionen von Stadtverwaltung und ADFC konnten Autofahrer nicht davon abhalten, weiterhin auf der Düsseldorfer Straße Fahrrad-und Gehwege als Parkfläche zu benutzen. Gestern nun wurden „eiserne Tatsachen" geschaffen und Poller eingesetzt und der Bequemlichkeit der Autofahrer damit einen Riegel vorgeschoben.

Erstmals wurde im vergangenen Jahr vor Weihnachten von der Stadtverwaltung versucht, auf freundliche Art und Weise dem Falschparken auf der Düsseldorfer Straße auf freundliche weise beizukommen. Statt Knöllchen verteilten damals die Politessen einen Zettel mit dem Hinweis: "Parke nicht auf unseren Wegen". Doch ohne Wirkung zu zeigen standen Bürgersteig und Radweg immer wieder mit dem rollenden Blech voll.

Auch die zweite Maßnahme Ende August, durchgeführt diesmal vom ADFC, die Falschparker mit Luftballons „an den Pranger" zu stellen, hatte genauso wenig Erfolg. Weiterhin legten die Autofahrer - so drückte es Stadtdirektor Dr. Horst.Blechschmidt aus - „ihr höchst unsoziales Verhalten" nicht ab und parkten weiterhin so, wie es für sie am bequemsten war: Meist halb auf dem Radweg. Aus diesem Grunde nun griff die Stadtverwaltung zum letzten Mittel. Sie ließ Stahlpoller "einpflanzen".

Fotos: Rheinische Post

 

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