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Neue Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs geht mit erfahrener Führungsmannschaft an die Arbeit
Nun gibt es auch in Ratingen eine Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Über dreißig Freizeitradler - zum Großteil schon Mitglieder im Düsseldorfer Bezirksverein - kamen zur Gründungsversammlung, ließen sich vom Bezirksvorsitzenden Rüdiger Jungblut über Ziele und Aufgaben des ADFC aufklären und hatten schnell und ohne Gegenstimmen das erste Arbeitsgremium gewählt.
Sprecher der Ortsgruppe sind ab sofort Maria Keuck, die vor einigen Jahren mit der Broschüre „Radfahren in Ratingen" auf Mängel im Radwegenetz der Stadt hinwies und Rainer Hillmann. Der erfahrene Tourenplaner Karl Schöttler wird als Wanderwart fungieren und Dirk Fiestelmann - ohnehin schon für die Grünen im Verkehrsausschuss kümmert sich um den Bereich Verkehrsplanung. Joachim Gremm, Mitinitiator der Gründungsveranstaltung und Schriftführer; will den Kontakt zur Öffentlichkeit suchen.
Radtouristik, Verkehrsplanung und Radtechnik sollen die Schwerpunkte der Ortsgruppenarbeit sein. Drei Veranstaltungen wurden bereits fest ins Auge gefaßt. Noch vor den Sommerferien stehen eine Rallye um Ratingen, eine kleinere Familientour und eine Fahrrad-Ausstellung mit Infostand auf dem Markt auf dem Programm.
„Das Auto hat einen zu großen Stellenwert bekommen und eine starke Abhängigkeit geschaffen", stellte Jungblut fest. Der Radfahrer werde von der Straße verdrängt, die Probleme auf den Gehweg abgeschoben. Gerade Düsseldorf sei mit einem Radleranteil von sechs Prozent am Gesamtverkehr keine fahrradfreundliche Stadt. In Münster dagegen betrage der Wert 35 Prozent.
In Ratingen sei das Radverkehrskonzept der Verwaltung im Prinzip gelungen, bemerkt Joachim Gremm: „Doch leider
wird zu wenig realisiert". Am 5. Juni, 20 Uhr, will die Ortsgruppe in der Gaststätte „Wenders Busch" die konkrete Planung in Angriff nehmen.
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